LabVIEWForum.de - Allgemeines Vorgehen zum Erstellen von SubVIs

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Hi zusammen,

ich habe mich gerade gefragt, ob es nicht ein allgemeines Vorgehen gibt, um einen Blockdiagramm-Abschnitt in einem SubVI zusammen zu fassen.
Ich würde gerne einen bestimmten Code in ein SubVI packen, nur ist mir das anschließend zu unübersichtlich, da es zu viele Ein- und Ausgänge gibt. Natürlich könnte man ein paar in einem Cluster zusammenfassen, aber da fällt mir nichts sinnvolles ein.

Mir geht es um das folgende Beispiel, das ich gerne komplett in ein SubVI packen möchte (gerne auch über den "Umweg", erst 2 SubVIs zu erstellen und diese ggf. zu einem zusammen zu fassen).

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Wie geht ihr bei do etwas vor?

Überlegt ihr, welche Ein- und Ausgänge gleich sind (Referenzen, ...) und fasst diese in einer Typendefinition zusammen?
So habe ich es teilweise sehr gut hinbekommen, wenn ich viele Werte durch mehrere SubVIs reichen muss und alle Zugriff darauf benötigen. Doch im vorliegenden Fall ist das ungeeignet.
Bei exakt gleichen Datentypen geht es auch über Arrays, nur hier nicht.

Und ich möchte ein SubVI haben, da ich genau diesen Abschnitt mehrmals benötige.
Die 3 Anzeigeelemente dienen nur zu Debug-Zwecken und entfallen hinterher.

Es wäre schön, wenn ihr eure Vorgehensweisen schildern könntet.

Die Konstante "0" (= Index) würde ich in meinem Fall als SubVI-Eingang nehmen und die beiden "Array Indizieren"-VIs damit verbinden (Index). Das nur als Egänzung, was jedoch eigentlich nichts zur Sache tut.
Hallo Mechatroniker

Ist zwischen dem "RT-READ" und dem "RT-Scale..." ein FPGA Ref? Denn es ist nicht erkenntlich, wie der Ref durchläuft.
Ich weiss nicht wie du ein subVI aufbaust, aber schaue immer, dass ich oben links und oben rechts immer die Ref durchziehen kann.
Ich würde die "Debugg-Anzeigen" unten in der Mitte des sub-VI legen und die oberen als "Steurung" benützen (vielleicht hast ein Case im Sub)
Somit hast links und rechts mehr Platz (evt. Conector links und rechts auf 5 erhöhen).


mfg
Hallo Martin,

gut, danke. Aber mir geht's prinzipiell mal darum, die ganzen Anschlüsse zu managen. Die stellen mein Problem dar.
Und ja, das ist eine Referenz auf ein FPGA-VI. Meist ist es so, wenn man sich aufs Relevate konzentriert, vergisst man doch das ein oder andere. *g*

Referenzen gehören meines Wissens auch laut NI Developer Guidelines nach oben und die Fehlercluster nach unten. Aber was bei mehreren Referenzen etc. ist, steht in keiner Richtlinie.
' schrieb:Wie geht ihr bei do etwas vor?
Ich gehe immer "brachial" vor: Markieren und in SubVI umwandeln.

Dass dabei viele Ein-/Ausgänge entstehen, ignoriere ich im ersten Schritt. Im SubVI fasse ich die Ein/Ausgänge dann in entsprechende Cluster zusammen. Die sollten dann typisiert sein, noch Möglichkeit sogar strikt typisiert. Das SubVI hat dann im besten Falle nur noch zwei Ein- und zwei Ausgänge (jeweils Cluster + Error), ggf. einige Eingänge mehr.

Zitat:Überlegt ihr, welche Ein- und Ausgänge gleich sind
Überlegen tue ich eigentlich nicht. Der Aufwand steht in keinen Verhältnis zum Nutzen. Ist das SubVI das einzige seiner Art, führt obiges Verfahren immer sofort zum Ziel.
Stellt sich im Laufe der weiteren Programmentwicklung heraus, dass es wegen weiterer SubVIs oder wegen mehr Parameter notwendig ist, Ein/Ausgänge anzupassen, braucht man nur die strikten Typen zu ändern - der Rest geht quasi wie von alleine, da der Kompiler Fehler meldet, die lediglich behoben werden müssen.

Bei mir haben sich Überlegungen im Vorfeld immer als nutzlos erwiesen, da im Nachhinein genau die Vorüberlegungen nicht eingetreten sind, wohl aber die Sachen, die im Vorfeld keiner wollte/brauchte.
Referenz-URLs