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Hallo liebe LABView User,

ich bin absoluter Labview Neuling(benutze Labview 9.0) und habe nun folgendes Problem bei der Datenspeicherung:

Ich habe die Aufgabe mit einem Hydrophone eine Ultraschallmessung in einem Wasserbecken mit wahlweise 30kHz oder 135kHz durchzuführen. Dieser eine Kanal ist mit einer Messkarte verbunden die 3MegaSamples/s schafft und alle Daten in einer Datei speichern soll.

Bevor ich jetzt jedoch mit der Messkarte Daten erfassen kann, muss ich erst ein "Dummy" Programm erstellen, also erstmal ohne Hardware.
Zunächst einmal soll das Signal automatisch nur 90s aufgenommen werden, aber wie definiere ich den Zeitraum genau?
Dafür habe ich einfach bei der Eingabe "Signal simulieren" ein Sinus Signal simuliert, welches bei "Messwerte in Datei schreiben" die Daten des Sinus Signals in einer Datei speichert. Das Sinussignal wird dabei in einem Graphen angezeigt und da ich alles in einer While Schleife habe ist zudem ein "Stopp" Button zum beenden der Messung vorhanden. Ich muss also für jede Messung den Namen den Speicherziels ändern, was bei vielen Messungen natürlich ausgesprochen unpraktisch ist.

Ich möchte nun folgendes machen: Auf dem Frontpanel sollte man einen"Speichern" Button haben und am besten auch direkt eine Eingabe oder noch besser Buttons in der man die Messungen direkt speichern kann, also quasi einfach anklicken. Messung starten, Messung speichern und Datei angeben in der die Messung gespeichert wird. Wenn möglich alles mit Buttons.
Zudem möchte ich aufgrund der vergleichsweise hohen Frequenz eine Verzögerung einstellen die jedoch nur in einem Sekunden Bruchteil(paar milli oder mikro Sekunden) das Signal in dem Zeitintervall verzögert um genau zu sehen wie das Siganal in diesem kurzen Zeitintervall aussieht, wenn ich das ganze signal verzögern würde, würde das betrachten natürlich viel zu lange dauern bei 3 mS/s, deswegen nur über den ganz kurzen zeitraum...

Falls mir jemand weiter helfen kann, wäre ich sehr dankbar.
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Hallo Jhonny,

so ganz habe ich noch nicht verstanden, was du erreichen möchtest.

' schrieb:Ich möchte nun folgendes machen: Auf dem Frontpanel sollte man einen"Speichern" Button haben und am besten auch direkt eine Eingabe oder noch besser Buttons in der man die Messungen direkt speichern kann, also quasi einfach anklicken. Messung starten, Messung speichern und Datei angeben in der die Messung gespeichert wird. Wenn möglich alles mit Buttons.
Das Reagieren auf Schaltflächen-Klicks geht über die Ereignisstruktur.

' schrieb:Zudem möchte ich aufgrund der vergleichsweise hohen Frequenz eine Verzögerung einstellen die jedoch nur in einem Sekunden Bruchteil(paar milli oder mikro Sekunden) das Signal in dem Zeitintervall verzögert um genau zu sehen wie das Siganal in diesem kurzen Zeitintervall aussieht
Du hast eine Frequenz von 30 bzw. 135 kHz. Somit erhältst du alle 33 us bzw. alle 7,4 us einen Messwert.
Wozu dann die Verzögerung von "paar Mikrosekunden"? Die hast du doch sowieso.
Was möchtest du denn verzögern? Die Darstellung?
Wenn ja, die wird sowieso verzögert dargestellt. Zum einen kann das das Betriebssystem nicht so schnell, zum anderen dein Bildschirm. Der wird nicht viel mehr als 60 - 100 Hz packen. Und da ist das natürliuch für das menschliche Auge auch nicht erkennbar.

Sobald du das Signal protokollierst erkennst du alles. Die Daten kannst du in ein Diagramm laden und heranzoomen oder so schaust die Werte manuell durch.
Was möchtest du also mit der Verzögerung erreichen?

Ich hoffe, die ganzen Express-VIs sind für erste Tests und nicht den produktiven Einsatz gedacht.
' schrieb:Zunächst einmal soll das Signal automatisch nur 90s aufgenommen werden, aber wie definiere ich den Zeitraum genau?
Im Task über die Anzahl der aufzunehmenden Samples. Beispiel: 135kHz /90sec Messzeit. Theoretisch muß man 2 Punkte pro Periode haben, praktisch kommt da aber nur Schrott heraus, es sollten besser 4 Punkte pro Periode sein. Also Samplefrequenz 540kHz. Einzustellende Anzahl von Samples = 540000*90=48.6 Megasamples. Wobei es für nachfolgende Untersuchungen mit FFT sinnvoll ist, die Anzahl auf 2^N zu runden.
Bitte nächstes Mal LabVIEW-Version Deines hochgeladenen VIs mit angeben! Rulez
Du schreibst zwar, dass Du LabVIEW 2009 benutzt, damit könntest Du aber auch bis LabVIEW 8.0 zurückspeichern. Daher bitte nächstes Mal angeben.

Gruß Markus
LabView 2009, VI Version 2009.

Na gut vll. ist meine Ausführung an der ein oder anderen Stelle noch ein bissl unverständlich...

Erstmal zu den Samples...wie genau mach ich das mit dem Task(wo ist der?, bzw. wo kann ich das einstellen?

Zu den Buttons: Wo finde ich die Optionen, dass ich Buttons z.B."Messung starten" einfügen kann? Und wie packe ich die dann genau in die Ereignisstruktur damit das ausgeführt wird?

Das mein Signal bereits aufgrund der Technologie des TFT Panels bereits verzögert dargestellt wird ist klar;D Meinte auch eher, dass die verschiedenen Stoffe die wir in das Ultraschallbad reinschmeißen in Abhängig von der geograpraphischen Lage, aufgrund der Überlagerung von erzeugten und reflektierten Wellen, ein Peak(also ein Ereignis) in der Darstellung des (vermutlich stark verrauschten) Sinussignals erzeugt, und genau dieses Ereigniss will ich mit einer Art Screenshot, also der Verzögerung festhalten um quasi in langsam zu sehen wann die Ereignisse auftreten, da diese ja sonst aufgrund der hohen Frequenz nicht einzusehen ist. Da das jedoch alles in einem Sekunden bruchteil passiert, sollte dieser Screenshot(also die Verzögerung) nur ein paar milli/mikro? sekunden dauern da ich ja 135kHz habe bei 3MS/s...

Zudem würde ich die Daten genrne nach einer gewissen Zeit (90s) abspeichern indem sich ein Fenster öffnet, in dem ich direkt den Namen der Datei angeben kann.Problem Fenster öffnet sich sofort nach dem Start der Messung, obwohl ich ne Verzögerung eingebaut habe;(
Ich hoffe mein Problem habe nun besser verständlich gemacht zu haben.

Viele Grüsse
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