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Hallo,

Ich suche eine Möglichkeit einen Filter in LabVIEW zu programmieren, der mir anhand einer gemessenen Übertragungsfunktion, mein Analoges Ausgangssignal optimiert/ausgleicht:

Genauer:
Ich gebe ein Signal auf meinen Analogausgang. Dieses Signal wird auf einen Shaker (zum Erzeugen von definierten Vibrationen) gegeben. Ich habe aufgrund von Messungen und Datenblatt eine Dämpfungskurve für den Frequenzgang des Shakers. Mit einem Beschleunigungssensor nehm ich die Vibration auf und schleife das Signal wieder über einen Analoginput ein.

Wie kann ich denn jetzt diese gegebene Dämpfungs-Kurve als Filter für meine Anwendung nehmen, sodass LabVIEW mir das Analogsignal in Abhängigkeit von der Frequenz verstärkt?

BIn für jeden Tip dankbar!
Hi pho_no,

vermute ich richtig, dass der Shaker mit Sinussignalen angesteuert wird, und unabhängig von der Frequenz der Signale eine konstante Amplitude "halten" soll?
Der Beschleunigungssensor+LabVIEW sollen damit helfen, den Frequenzgang des Shakers auszuregeln?
Ein Equalizer an dem man beliebige Frequenzänge einstellen kann ist im "normalen" LabVIEW leider nicht zu finden. Das "Sound and Vibration"-Toolkit hätte alle Hilfsmittel die Du benötigst.
Ohne Toolkit könnte man den Frequenzgang - falls er nicht allzu wild verläuft - in mehrere Abschnitte unterteilen. Je nach Anregungsfrequenz wird dann ein bestimmter Frequenzabschnitt mit einem fest verdrahteten einfachem Filter-vi (z.B. Tiefpass mit Grenzfrequenz x und Amplitude y) ausgewählt.
Mit einer ausreichenden Anzahl an Abschnitten lässt sich die gewünschte Korrektur realisieren.

Grüsse,

Toni
Das Sound und Vibration Toolkit habe ich. Was muß ich denn da benutzen um diesen Filter zu implementieren? Die Frequency-Response?
Einen Equalizer habe ich leider nicht in meienr Doku gefunden...

Kann ich nicht einfach die Übertragungsfunktion aufnehmen - invertieren und als Verstärker integrieren?
In der Anleitung unter "Scaling and Calibration" gibt es Hinweise, wie die Mikrophone bzw. Bescleunigungsaufnehmer kalibriert werden können.
Eine Umkehrfunktion die den Frequenzgang "invertiert" in den Verstärker übernimmt ist mit leider nicht bekannt.
aber so vom Prinzip her müßte es doch so gehen oder hab ich da irgendwo einen Denkfehler drin?

Die Übertragungsfunktion des Systems in einer Kalibrierungsphase mit der Sensorik aufzeichnen . zB. durch weißes Rauschen...
Die Werte in einem ausreichend großem Array speichern und invertieren und dannach als selbstgebastelter Equalizer meinem Ausgangssignal vorschalten
--> Dämpfung ausgelöscht.
Ja, vom Prinzip her musst du den Frequenzgang "invertieren" und dann dein Anregungssignal damit so verbiegen, dass du damit den krummen Frequenzgang des Shakers linearisierst.

Das Array mit den Amplitudenwerte muss im Prinzip um die Linie mit dem Verstärkungsfaktor "eins" gespiegelt.
Referenz-URLs