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Exe Datei erstellen:Schaltverhalten? - Druckversion

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RE: Exe Datei erstellen:Schaltverhalten? - Tanja1 - 14.10.2011 17:41

(14.10.2011 10:37 )Tanja1 schrieb:  
(14.10.2011 10:08 )GerdW schrieb:  HalloTanja,

so geht das im Allgemeinen:

Danke Big Grin,
das probiere ich sofort und melde mich später.

Hallo,
leider klappts es nicht...habe mich aber warhscheinlich falsch ausgedrückt.
Ich meinte eigentlich einen Installer den ich nach dem installieren nur über meine VI(START Button drücken und dann läuft er ) Ohne das Ausführen über die Menü Leiste funktioniert..
Habe danach in fast allen Foren gesucht leider ohne Erfolg...


GRuß
Tanja


RE: Exe Datei erstellen:Schaltverhalten? - GerdW - 14.10.2011 19:15

Hallo Tanja,

Zitat:Ich meinte eigentlich einen Installer den ich nach dem installieren nur über meine VI(START Button drücken und dann läuft er ) Ohne das Ausführen über die Menü Leiste funktioniert..

- Du meinst sicherlich trotzdem eine Executable und keinen Installer - weil den Installer rufst du nach dem Installieren nicht mehr auf...
- Ein Executable ist per Default auf AutoRun gesetzt. Die LabVIEW-Menüleiste sollte man beim Exe sowieso ausblenden.
- Das sehr einfache Beispiel in meinem Bild weiter oben tut genau das (wenn ordentlich zu einem Exe umgesetzt): Nach Aufruf der Exe (vom Desktop/Startmenü/sonstwo) wird darauf gewartet, das der Benutzer den Start-Button klickt, dann wird die eigentliche Arbeit im ersten Frame der Sequenz erledigt und im zweiten Frame die Exe beendet (und geschlossen!).


RE: Exe Datei erstellen:Schaltverhalten? - Lucki - 15.10.2011 13:03

Vilelicht hilft es weiter, wenn es noch mal jemand mit anderen Worten sagt. Außerdem ein paar zusätzliche Hinweise.
1. Wenn das Programm in eine exe kompiliert wird, wird es, wie jedes andere Windows-Programm auch, von selbst ausgeführt. Bei Deinem VI passiert dann folgendes: Der Start-Knopf ist standardmaäßig auf false. Dann wird der leere Case ausgeführt - also nichts. Das Programm wird so schnell wieder beendet, daß Du gar nicht merkst, daß irgendetwas ausgeführt wurde. Aber auch in der Entwicklungsumgebung macht der Start-Knopf so keinen Sinn. Das beschriebene Verhalten passiert auch, nachdem der Startpfeil in der Menüleiste geklickt wurde. Du bist in dem grundlegenden Irrtum verfangen, daß das Programm bei einem Knopf wartet, bis eine Eingabe erfolgt. Das ist hier nicht der Fall. Wenn man das wünscht - dafür gibt es die Ereignisstruktur.
2. Man kann das Programm so machen, daß es sich nach dem Programmstart erst in einem Idle-Zustand befindet, in dem nichts anderes gemacht wird, als daß das Programm auf das Drücken des Start-Knopfes wartet (s. Vorschlag von Gerd). Aber macht das überhaupt Sinn? Wenn man das Programm aufruft, will man es doch auch starten. Also: Man braucht weder den Start-Pfeil in der Menüleiste, noch einen besonderen Startknopf.
Der Startknopf macht nur in Ausnahmefällen Sinn - wenn vor dem Start noch etwas zu erledigen ist. Dann sollte der Start mit einer Meldung beginnen, z.B: "Bitte vor Start den Modus wählen" oder "Bitte Datenerfassungsgerät einschalten, dann starten"
3. Wenn also der Startknopf in Ausnahmefällen Sinn macht, dann sollte das Warten auf Start besser der Idle-Zustand in einer State Machine sein - und nicht das erste Fenster in einer Sequenz. Für das Beenden kann man dann 2 Knöpfe vorsehen: "Stop" und "Exit". Bei Stop geht das Programm wieder zurück in den Idle-Status und wartet auf einen neuen Start, bei Exit wird es beendet.
4. Wenn du es noch nicht getan hast: Einen Arbeitstag verwenden, um sich mit allen Möglichkeiten der VI-Eigenschaften (Rechtskick auf VI-Ikon) vertraut zu machen, insbesondere dem "Fenstererscheinungbild"
5. Es gibt einen VI-Eigenschaftknoten, den kann man abfragen, ob das VI in der Entwicklungumgebung läuft oder als EXE. Z.B wird man sich beim Laufen als EXE wünschen, daß das VI beim Beenden geschlossen wird, also vom Schirm verschwindet. In der Entwicklungsumgebung ist dieses Verhalten aber extrem lästig. Man kann mit dem Eigenschaftsknoten erreichen, daß das VI als Exe geschlossen wird, sonst nicht.